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3888345521Beeindruckende Stimme, beeindruckender Sound: Black Kat & Kittens beim Blues Will Eat. © HvD

http://www.nordbayern.de/kultur/blues-will-eat-familientreffen-der-heimischen-szene-1.4208553

 


 

 

 

 

b_20140603_1299928320Gänsehaut schon morgens um elf

Normalerweise finden die Auftritte der Bands wechselweise auf der Bühne der Festwiese und in der urigen Scheune statt. Aufgrund des schon erwähnten bescheidenen Wetterchens – es “schiffte” pausenlos – wurde der erste Act kurzerhand in die Scheune verlegt. Dabei hielten sich die Umbauarbeiten in Grenzen, denn das Instrumentarium von BLACK KAT & KITTENS war sehr überschaubar. Es brauchte nicht mehr als eine Gitarre (bedient von Simon Dahl) und eine Mundharmonika, die der Pole Adam Sikora erstklassig spielte. Dazu gesellte sich eine kleine, energiegeladene Lady namens Lorraine Lowe – in Jazzkreisen auch bekannt unter ihrem eigentliche Namen Dvora Davis. Warum sie gleich zwei Namen benötigt, entzieht sich meiner Kenntnis und ist mir auch ziemlich egal. Dafür konnte Miss Lowe mich und alle anderen Anwesenden vom ersten Ton an absolut überzeugen. Die Band erfreute uns mit einem unglaublich authentischen Blues’n’Roots-Sound, der einem bei geschlossenen Augen tatsächlich das Gefühl vermittelte, man stehe mitten auf einer Baumwollplantage im Süden der USA, wo die Sklaven seinerzeit den Blues erfanden. Lorraine Lowes Markenzeichen ist ihre wahrhaft Gänsehaut erzeugende Stimme, die kraftvoll und energisch zugleich klingt, die faucht und kratzt, und einfach nur Spaß macht. Nichts war davon zu spüren, dass 11:00 A.M. für Künstler eigentlich eine verdammt unchristliche Zeit sei, wie sie zu Beginn lächelnd anmerkte. Ihr Repertoire besteht zur Hälfte aus eigenen Titeln, während die andere Hälfte mit Blues- und Folk-Traditionals der 20er bis 50er Jahre bestückt ist. Besonders hat mich der LEAD BELLY-Klassiker “Black Betty” aus den 20ern begeistert, den wir alle in erster Linie in der verrockten RAM JAM-Version kennen. Es wären noch etliche weitere Highlights zu benennen, wie z.B. die treibende HOOKER-Nummer “The Healer”. Alles sehr minimalistisch instrumentiert, aber dennoch packend dargeboten. Das war ein gelungener Auftakt des ersten Festivaltages und ließ auf mehr hoffen.

http://www.deutsche-mugge.de/live-berichte/4444-12-internationales-blues-rock-festival-in-altzella.html

 

English Translation

Normally, the performances of the bands will take place on the stage of the festival outside in the grounds of Altzella and in the rustic barn. Due to the above mentioned chilling and wet morning ,that was not letting up – the first act was quickly moved into the barn. Here the sound check was managed quickly because the instruments of BLACK KAT AND KITTENS was very manageable. It did not take more than one guitar (operated by Simon Dahl) and Harmonica’s played by the Polish Adam Sikora to start, followed by, a small, energetic lady named Lorraine Lowe – in jazz circles also known as Dvora Davis. Why she has two names, is beyond my knowledge but I really did’nt care, for Miss Lowe was able to convince me and all others present from the first note absolutely. The band delighted us with an incredibly authentic Blues’n’Roots sound, when I closed my eyes they actually gave me the feeling that I was standing in the middle of a cotton plantation in the Southern United States Of America, where the slaves at that time invented the blues. Lorraine Lowe’s trademark is a truly spine-chilling voice, its powerful and energetic at the same time sounds, just plain fun. Nothing could be felt from the fact that it was11:00 A.M. for artists actually a damn ungodly hour,!!as they remarked, smiling at the beginning. Their repertoire consists half of own titles, while the other half is fitted with blues and folk traditionals from the 20s to 50s. I am particularly excited from the 20’s the LEAD BELLY classic “Black Betty”, we all know in the first place in the rocky RAM JAM version. There were quite a few more highlights to name, such as the driving HOOKER number “The Healer”. All instruments very minimalist, but still presented an enthralling sound. That was a good start of the first day of the festival and was hoping for more.

 

 


 

 

 

digipac_blackkat_rev.inddBlack Kat & Kittens – Gypsy Life

Blues ist eine Weltsprache. Kaum eine andere Band in Deutschland hat das in letzter Zeit so deutlich gemacht wie das in Berlin beheimatete Trio „Black Kat & Kittens“: Sängerin Lorraine Lowe stammt ursprünglich aus London, Bluesharpspieler Adam Sikora aus Polen und Gitarrist Simon Dahl ist Deutscher. Etwas mehr als einem Jahr nach seiner Gründung hat das Trio jetzt sein Debüt veröffentlicht, das neben Klassikern des Vorkriegsblues auch beeindruckende eigene Songs beinhaltet.
Sie selbst nennen ihren Stil „Blues & Roots“. Aber man kann es sich auch einfacher machen: Black Kat & Kittens spielen traditionellen akustischen Blues, der ganz stark von den Spielweisen des Vorkriegsblues vor allem im Mississippi beeinflusst ist. Vorbilder sind (wenn man mal einfach von den Covern auf „Gypsy Life“ ausgeht) Musiker wie Sleepy John Estes, Sonny Terry, Blind Willie Johnson oder John Henry Barbee aber auch die Stringbands der 20er Jahre. Zuweilen machen sie musikalisch auch Ausflüge in die Region der North Mississippi Hills oder die Bayoos in Louisiana.

Großartig ist, dass auf diesem Album aber nicht nur die alten Meister in eigenen Bearbeitungen gespielt werden. Auch die eigenen Songs atmen ganz den Geist dieser Zeit. Aber sie spielen dann halt – wir sind schließlich mehr als hundert Jahre später und in Deutschland – auf dem Arbeitsamt oder spielen auf den hiesigen Straßen, auf denen man als Bluesmusiker hierzulande unterwegs ist. Oder Lowe singt vom Bluesman mit der großen Nase, der ihr alles beibringt, was es vom Blues zu wissen gibt.
Lorraine Lowe ist eine faszinierende Sängerin und Geschichtenerzählerin. Adam Sikoras Harp liefert immer wieder spannende Kommentare. Und ob nun akustisch oder auch elektrisch sind die Gitarren und Mandolinen von Simon Dahl immer prägnant und spannend. Aber besonders gut sind Black Kat & Kittens immer dann, wenn sie alle drei ihre Stimmen vereinen

„Gypsy Life“ ist ein wunderbares Debütalbum, das man allen Freunden des akustischen Blues nur wärmstens empfehlen kann.

http://wasser-prawda.de/blues/black-kat-kittens-gypsy-life

 

 English Translation

 

Blues is a world language.
Hardly any other band in Germany has lately made as clear as the Berlin – based trio Black Kat and Kittens.Singer Lorraine Lowe is original from London, blues harp player Adam Sikora of Poland and guitarist Simon Dahl is German.
A little more then a year after its inception, the trio has released their debut album, alongside the classics of the pre-war blues alsoincludes impressive original songs.They call their style Blues & Roots but you can also make it easier:
Black Kat and Kittens play traditional acoustic blues, which is very strongly influenced by the playing styles of the pre-war blues,especially in Mississippi. Models are Sleepy john Estes and other musicians such as Sonny Terry,
Blind Willie Johnson or John Henry Barbee and also the string bands of the 20`s. Sometimes they make musical tryps to region of the North Mississippi Hills or the Bayoos in Louisianna. Its great that they not only coverthe old masters with
their own arrangements on this album, but also their songs breath the spirit of these times even after more than a hundred years and in Germany – even at the unemployment office or playing on the local roads on which one is a blues musician in this country.
Lorraine lowe sings about the blues man with the Big Nose, teaching her everything there is to know about the blues.
Lorraine Lowe is a fascinating singer and storyteller. Adam Sikora harps provides exciting comments again and again and whether it`s the guitar or mandolin by Simon Dahl acoustically or electrically there are always concise and exciting.
Black Kat and Kittens work paticularly well whenever they combine all three of their voices.
Gypsy Life is a wonderful Debut Album that would Highly recommend to all friends of the acoustic blues world.

 


 

 

 

 

 

CD -Vorstellung Black Kat and Kittens – Gipsy Life

digipac_blackkat_rev.inddAus Berlin kommen Black Kats and Kitten. Eine international besetzte Truppe. Die Sängerin Lorraine Lowe ist in London geboren. Ihre Wurzeln liegen durch ihre Eltern in Jamaika: Adam Sikora, Harmonica u. Vocals kommt aus Polen und Simon Dahl – Gitarre, Mandoline, Violine u. Vocals kommt aus Deutschland. Und wie haben sie sich zusammen gefunden? Adam Sikora und Simon Dahl haben ein Konzert gespielt und da ist zufällig Lorraine vorbei gelaufen, hat die beiden gehört, gesehen und ist rein gegangen. Dann hat sie 2 Songs mit ihnen gesungen. Das war vor einem Jahr und seitdem machen sie zusammen Musik. Nun liegt ihre erste CD mit den Titel Gypsy Live vor. 16 Titel sind auf der CD vertreten. Gut interpretierte Cover oder Traditionals aber auch eigene Kompostionen von Dvora Davis wie Lorraine mit bürgerlichem Namen heisst und Adam Sikora die sich mit allgemeinen (wie man sie vom Blues kennt) und aktuellen Themen(wie z.B. beim Jobcenter Blues) befassen. Ich kann nur sagen, obwohl die Band erst seit einem Jahr zusammen arbeitet liegt hier ein ausgefeiltes Album mit traditionellem Blues vor.
Seit dem Monat August wählen die Moderatoren der Bluesroad jeweils ein Album aus den Eingängen als Tipp des Monats aus. Einmal National und einmal International. Das Album Gypsy Life von Black Kat & Kittens erhielt diese Auszeichnung für den Monat August – National.

 


 

 

 

 

 

Gaildorf

Geballte Blues-Kraft im Häberlen

Gesang, Gitarre, Mundharmonika und gelegentlich ein Tambourin – damit überzeugen die “Black Kat & Kittens”. Die Besucher in der Gaildorfer Kulturschmiede Häberlen sind am Freitagabend begeistert.

Sängerin und  Tambourinspielerin  Lorraine Lowe aus London, Sänger und Gitarrist Simon Dahl und der aus Polen stammende Sänger und Mundharmonikaspieler Adam Sikora machen Station in der Kulturkneipe. Das Trio besteht erst seit einem Jahr, hat schon 50 bis 60 Auftritte bestritten, und ihre erste CD soll Ende März dieses Jahres erscheinen (“Gypsy Life” bei Sungroove Records). Etwa 60 Prozent ihres Repertoires besteht aus eigenen Liedern, von deren Qualität sich die Zuhörer gleich zu Beginn des Bluesabends mit “Big nose” und “Lord have mercy” mit fantastischem Gesang und grandiosem Mundharmonikaspiel überzeugen konnten und sich, wie wiederholt am Abend, mit reichlich Beifall revanchierten.

“Blues nRoots” nennen die drei ihren Stil, was auf die Bluesveteranen aus den 20ern und 30ern wie Robert Johnson hinweist, oder auf Blind Willie Johnson, dessen Klassiker “I just cant keep from crying” auf den Block mit eigenen Liedern folgte, nach dem flotten Traditional “Im going home on the morning train” mit starker Mundharmonika und gewaltigem dreistimmigem Gesang. Die Klassiker bilden die restlichen 40 Prozent ihres Repertoires, meist mit sehr flottem Rhythmus wie das umjubelte “Black Betty”, von Lead Belly, bekannt durch die Rockgruppe Ram Jam. Dass Blues auch aktuelle Themen behandeln kann, bewiesen sie mit ihrem rhythmischen “Job center”, im Gegensatz zum eigenen dezenten “Red dress”, wiederholt mit beeindruckender Mundharmonika. Das bluessachverständige Publikum kannte die Klassiker und sang mit, wie bei Willie Dixons “My babe”, John Lee Hookers “The healer” oder dem unvergessenen “Aint it a shame”. Mitsingen und -klatschen begleitete das Trio auch bei den Zugaben wie “Baby please dont go” und ihrem Ausflug runter von der Häberlen-Bühne rein ins Publikum.

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